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Ingolf Wunder: Führung - Wie man aus Solisten ein Team formt.

Ingolf Wunder ist ein österreichischer klassischer Ausnahme-Pianist, Komponist, Dirigent und Unternehmer. 2018 gründete er mit seiner Frau „APPASSIO“, in 2020 „APPASSIMO“ – ein Musik und Kunsterziehungs-Startup, das von Universitäten in der DACH-Region genutzt wird (appassimo.com). Er konzertiert in den renommiertesten Sälen und hat mehrere CDs für die „Deutsche Grammophon“ aufgenommen. Außerdem ist er als Experte in Plattformen der «SDG»: Sustainable Development Goals tätig.

Ingolf Wunder begann sein musikalisches Abenteuer im Alter von 4 Jahren mit der Geige. Nie von seinen Eltern gedrängt, betrachtete er die Geige als ein Hobby. Gleichzeitig entwickelte Wunder schon sehr früh sein sportliches Talent und sein Interesse für Technik und den Computer.

Ingolf Wunder Vortragsthemen

- Highperformance & Spitzenleistungen – Im Musikeralltag & in Unternehmen
- Die Bedeutung von Qualitätsmusik in einer singulären, hoch-technischen Zukunft
- Neuroscience & Musik – Kreativität & Innovation
- Die Rolle des Menschen in einer KI-Zukunft – warum Musik ein Schlüssel dazu ist
- Musik und die Zukunft der Technologie – Der Zeitgeist von Inspiration & Zukunftsgedanken
- Kreativität, Inspiration, Visionen
- Führung – Wie man aus Solisten ein Team formt

Im Alter von 14 Jahren entdeckte ein Linzer Lehrer zufällig sein Talent für das Klavier. Nach 10 Jahren gab Ingolf Wunder die Geige auf, verließ Klagenfurt und begann ein intensives Klavierstudium am Bruckner Konservatorium in Linz.

Dabei zeigte sich schon bald, dass Ingolf Wunder sehr leidenschaftlich und zielstrebig ist, und sich große Ziele setzt, die er dann auch laser-fokussiert erreicht.

Wenige Monate nach seinem Wechsel zum Klavier begann er täglich 5-8h zu üben, nahm an seinem ersten Jugendwettbewerb teil und gewann den 1. Preis (VII Concorso Internazionale di Musica, Cortemilia). Bald darauf folgten die 1. Preise beim XVI. Europäischen Musikwettbewerb (Turin), beim 63. Steinway-Klavierwettbewerb (Hamburg) und einige mehr. Etwa ein Jahr nach seinem Instrumentenwechsel gab er sein Debüt im Wiener Konzerthaus.

Im Alter von 16 Jahren erhielt Ingolf Wunder den Liszt-Preis beim Internationalen Liszt-Klavierwettbewerb (Budapest). Mit 18 Jahren wurde er von dem renommierten Dirigenten Emmanuel Krivine eingeladen, im Théâtre des Champs-Élysées in Paris zu spielen. Zu dieser Zeit beschloss Wunder, seine Ausbildung an der Musikuniversität in Wien fortzusetzen. Da es jedoch an geeigneten Lehrern mangelte, suchte er stets nach Meistern außerhalb der Institutionen und verließ sich auf seine Fähigkeit, hart zu arbeiten und einer Vision zu folgen. So kam es, dass er mit Idil Biret zusammenarbeitete und sich mit ihr befreundete.

Nach einer kurzen, aber schwierigen Zeit der Zweifel, die ihn daran denken ließen, seine pianistische Karriere vielleicht aufzugeben und stattdessen Informatik zu studieren, wollte das Leben es anders und es begann eine Zusammenarbeit mit Adam Harasiewicz. Der Internationale Chopin-Klavierwettbewerb in Warschau, Polen, brachte ihm dann den Durchbruch. Ingolf Wunder erhielt den 2. Preis, was in der Musikszene und unter den Zuhörern einen großen Skandal auslöste, da die meisten Wunder für den eigentlichen Gewinner hielten. Nach dem Erfolg beim Chopin-Wettbewerb unternahm er neben Tourneen und Konzerten auch ein Dirigierstudium und begann eigene Musik zu komponieren. Wunder nahm mehrere Alben auf und konzertierte in Europa, Asien und Amerika, darunter in Sälen wie dem Wiener Musikverein, der Carnegie Hall in New York, dem Konzerthaus Berlin, der Stuttgarter Liederhalle, der Hamburger Laiszhalle, der Queen Elizabeth Hall, der Wigmore Hall und der Cadogan Hall in London, der Sala Verdi in Mailand, dem Teatro Manzoni in Bologna, der Tonhalle Zürich, dem Auditorium Lyon, der Warschauer Philharmonie, dem Rudolfinum in Prag, dem Moskauer Konservatorium, dem Mariinsky Theater in St. Petersburg, der Suntory Hall in Tokio, dem Teatro Municipal in Santiago di Chile, der National Concert Hall in Taipeh und vielen mehr.

Im Jahr 2023 soll Ingolf Wunder sein Dirigierdebüt in Mailand geben, und unter den aufzuführenden Werken wird sich auch eine eigene Komposition Wunders befinden.

In seiner Karriere besuchte Ingolf Wunder mittlerweile 50 Länder und stellte fest, dass es weltweit große Probleme in der musikalischen Ausbildung gibt. 1) Das Musikausbildungssystem produziert standardisierte „Profis“, die den Sinn für echte Musikalität verloren haben, oder es schließt „Nicht-Musiker“ ganz von der Musikausbildung aus, was weitreichende Konsequenzen für die Gesellschaft mit sich bringt. 2) Die Musik, sowohl die komponierte als auch die interpretierte, hat die Tiefe und Qualität verloren, die sie einst hatte.

Um das zu ändern, beschloss er, Unternehmer zu werden, gründete mit seiner Frau APPASSIO und begann, mit größter Leidenschaft und Hingabe daran zu arbeiten, die Qualität der Musikausbildung weltweit zu verbessern. Im Jahr 2020 wurde er Mitbegründer der Plattform APPASSIMO, die von einigen der größten Musikhochschulen in Deutschland (UdK Berlin, HfM Berlin, Hmtmh, etc.) und Österreich (Graz, Linz, Klagenfurt, Wien) genutzt wird.

Ingolf Wunder tritt auch als Redner auf und vertritt die Musikwelt – so war er unter anderem als Public-Speaker in Davos während mehrerer WEFs, in San Diego während der weltgrößten Bildungskonferenz ASU GSV, beim IGF der Vereinten Nationen und bei weiteren Veranstaltungen. Er engagiert sich auch für das SDG4 der Vereinten Nationen (Quality Education).

Leidenschaft und Passion ist ein Schlüsselwort in Ingolf Wunder’s Leben. Er spielt nur Repertoire, für das er sich begeistert, bewundert leidenschaftlich die Romantik und den Impressionismus in der bildenden Kunst und entdeckt leidenschaftlich neue Speisen und Geschmäcker. Er ist der Meinung, dass sich ein Mensch nur dann selbst treu bleiben kann, wenn er alles mit voller Überzeugung und Leidenschaft tut, und wenn er an seinen persönlichen Überzeugungen festhält. Aus dieser Leidenschaft heraus arbeitet er so hart und lebt und führt die Vision eines besseren Musikbildungssystems.

Seine Vortragssprachen sind Englisch und Deutsch.

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