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Thomas Rau baut, weil er die Welt verändern will. Sein Ziel: Denkhaltungen umkrempeln und Menschen und Wirtschaftszweige in Erstaunen versetzen. Es braucht ein wenig, um auf seine Spur zu kommen. Denn die ist – anders.

Thomas Rau muss man erst einmal ein wenig zuhören. Dann braucht es noch einmal ein wenig Zeit, um das Gehörte zu verdauen. Wie meint er das jetzt? Der Architekt Thomas Rau sagt Dinge, die die eigenen Gehirnregionen erst einmal verarbeiten müssen. Er verdreht das gängige Bild, dass einem kurzfristig schwindlig werden kann. Wenn man dann auf seiner Frequenz schwingt, beginnt es, richtig Spaß zu machen.

„Liebe Leute, ich will 1.600 Stunden lang 300 Lux auf meinem Arbeitstisch haben“, sagte Thomas Rau zu der Firma Philips, als er Licht für sein Büro brauchte. „Ob ihr da eine Lampe für braucht oder ein Auto oder einen Schlafsack und ob da Milch, Gas, Wasser oder Whisky durchläuft, das interessiert mich nicht. Ich will nur Licht von euch haben. Und wenn ihr dafür Strom benötigt, okay, meinen Segen habt ihr.“ Da sei Philips erst mal ins Schwitzen gekommen. Rau lächelt. „Und jetzt haben wir bei uns Lichtstunden. Ich habe auch keine Stromrechnung mehr. Philips liefert mir Licht.“ Müssen Sie auch einen Moment überlegen, wie das gehen soll? Willkommen im Club.

Früh wusste Thomas Rau, dass er die Welt verändern will. Er war Kinderpfleger, hat eine Tanzausbildung absolviert, lernte die Bildhauerkunst. Aber all das schien ihm zu klein, um etwas in der Welt zu bewegen. Darum ist er in der Architektur gelandet, weil Gebäude die Welt verändern können. „Die Gesellschaft belohnt Geschäftsmodelle, die auf Kosten von Dingen Geld verdienen“, sagt er. „Das ist schick. Doch die Natur macht es uns vor: Wir sind zu Gast in einem Kontext, der alles anders macht, als wir uns verhalten. Wir Menschen sind da wirklich resistent.“

Der Visionär Thomas Rau traut sich auszusprechen, was die meisten nicht einmal denken. Er plädiert für ein Umdenken, weg von „Return on Investment“ hin zu „Return on Education“. Er sagt: „Bildung kommt von bilden. Das ist das zentrale Thema.“ Und dass man nicht alles, was endlich ist, einfach wegschmeißen kann. Er will weg von gängigen Produktions- und Werkprozessen. Er will Grundstoffe, die einmal verarbeitet wurden, nicht an ein Gebäude binden. Sie müssten so errichtet werden, dass sie, wenn das Gebäude nicht mehr benötigt wird, wieder verwendet werden können. Es soll ein Kreislauf bleiben. Keine Einbahnstraße.

Im Fall von Philips werden nun Lichtstunden bezogen. Thomas Rau plädiert für eine Zukunft, in der Konsum auf Service- statt auf Eigentumsbasis stattfindet. „Ich habe auch keine Stromrechnung mehr“, berichtet er und, das, was eben noch undenkbar schien, klingt jetzt ganz logisch. Philips liefert ihm das Licht für das Büro. Keine Lampen. Alles beruht auf dem Gebrauchs-Prinzip: Lichtstunden, Tafelstunden, Sitzstunden, Laufstunden, WC-Stunden, Durchsichtstunden, Fliesenstunden, Spiegelstunden. Und wenn wir nicht mehr gebrauchen müssen, geht es zurück. Wenn Sie wissen wollen, wie Thomas Rau das anstellt, hören Sie mehr von ihm!

Der Querdenker und Visionär hält spannende Vorträge über die Zukunft der Gebäudeplanung, Ressourcenmanagement oder den Abgang des Eigentumdenkens. Thomas Rau versteht es wie kaum jemand, neue Gedanken zu säen. Sein Erfolg spricht dafür, das anders richtig gut sein kann.

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