Jetzt Kontakt aufnehmen Michel Fornasier!
Telefon: +41 (0)43 55 66 440 E-Mail
+41 (0)43 55 66 44 0 hello@mykeynotespeaker.net
Michel Fornasier-Bionicman-mykeynotespeaker

Keynote Speaker Michel Fornasier

Michel Fornasier: Gesundheit, Motivation, Führung & Leidenschaft, Der Bionicman

Michel Fornasier - The Bionicman: Give Children a Hand

Buchen Sie Ihre/Ihren SprecherIn Michel Fornasier

Biografie

Michel Fornasier – Der Bionicman – Leben mit einer (neuen) Hand.

Michel Fornasier ist ohne rechte Hand zur Welt gekommen. Heute trägt er eine hochmoderne bionische Handprothese. Diese Hightech-Hand eröffnet ihm ganz neue Möglichkeiten und hat sein Leben von Grund auf verändert. «Es ist mir ein persönliches Anliegen, den Bekanntheitsgrad dieses neuartigen Hilfsmittel zu steigern, um so viele Menschen mit dem gleichen Handicap zu erreichen und ihr Leben zu erleichtern. Gerne möchte ich aufzeigen, was heute auf dem Gebiet der Robotik möglich ist, Tabus brechen sowie eine Brücke zwischen Menschen mit und ohne Handicap bauen.»

Vortragsthemen von Michel Fornasier:
– Mut machen
– Führung und Leidenschaft
– Give Children a Hand – Der Bionicman

Michel Fornasier wurde ohne rechte Hand geboren. Heute ist er regelmässig zweihändig unterwegs, seit er vor einigen Jahren seine neue Prothese erhielt: die «iLimb Ultra Revolution», die neueste Hightech-Hand, die es derzeit auf dem Markt gibt. Sie ist eine Entwicklung des britischen Start Up Unternehmens Touch Bionics, das eng mit der Firma Balgrist Tec in Zürich zusammenarbeitet. Die Handprothese verfügt über sechs Motoren, ist rund 1,2 Kilogramm schwer und 55 000 Franken wert. Was vor allem zählt: Sie kann weit mehr als nur eine Griffbewegung. Mit Hilfe einer App auf seinem Smartphone kann Michel Fornasier aus 25 verschiedenen Griffmustern auswählen und seine künstliche Hand programmieren. Ausserdem kann er sie über Microchips steuern, die er beispielsweise an seinem Computer oder in der Küche angebracht hat.

Ein Fremdkörper
Der Handschlag fühlt sich erstaunlich natürlich an. Nicht zu fest und nicht zu lasch umschliessen die Roboterfinger die Hand des Gegenübers und lassen sie wieder los. Fornasier strahlt. «Dank der Prothese habe ich ein neues Selbstbewusstsein erlangt, sie hat mich verändert.» Dies sagt jemand, dessen fehlende Hand nie ein echtes Hindernis darstellte. Schon früh hat er gelernt, das Meiste mit links zu erledigen. Als Michel Fornasier etwa sieben Jahre alt war, erhielt er seine erste Prothese, die er aber nicht gerne trug. «Sie war zwar rein optisch sehr schön, aber ihre Einsatzmöglichkeiten waren doch sehr begrenzt», erzählt er. «Es fühlte sich wie ein Fremdkörper an.» Durch ihre positive Einstellung bestärkten seine Eltern ihn darin, sein Handicap zu akzeptieren. Warum er ohne rechte Hand geboren wurde, weiss niemand genau. An der Situation würde die Antwort darauf nichts ändern. Michel Fornasier hat sein Schicksal angenommen. Sein Ehrgeiz hat ihn dazu angespornt, die Grenzen, welche ihm das Handicap setzte, zu überwinden, etwa im Turnunterricht, beim Klettern oder am Schlagzeug, wo er sich die Stöcke mit Klebeband am Unterarm befestigte. Er entwickelte auch eine eigene Technik, die Schuhe zu binden oder den Reissverschluss seiner Jacke zu schliessen. Dies kostete ihn viele Stunden an Übung, was er jedoch gerne in Kauf nahm. «Es war ein Stück Freiheit und Unabhängigkeit, das ich mir erkämpft habe.»

Michel Fornasier ist ein offener Mensch, dem es leicht fällt, auf Leute zuzugehen. Ein idealer Botschafter also für die Hightech-Prothese, für die er seit Anfang 2015 ehrenamltlich im Einsatz ist. Mit Balgrist Tec spricht er über seine Erfahrungen und tritt bei Veranstaltungen auf. Auch mit der britischen Firma Touch Bionics, welche die Hand entwickelt und auf den Markt gebracht hat, gibt es einen regen Austausch. «Ziel ist es, die Prothese weiter zu entwickeln.»

Feine Impulse
In einer Fernsehsendung hat Michel Fornasier von der «iLimb Ultra Revolution» Handprothese erfahren. Dank modernster Technik bietet diese Möglichkeiten, die dem Gebrauch einer menschlichen Hand viel näher kommen, als dies bisher mit anderen Prothesen der Fall war. Zum Beispiel kann mittels einer Spezialbeschichtung am Zeigefinger der Touchscreen eines Smartphones bedient werden. Jeder Finger wird durch einen eigenständigen Minimotor angetrieben. «Zwei Elektroden liegen auf dem Armstumpf, diese messen die elektrische Spannung an der Hautoberfläche, welche abhängig von der Muskelanspannung ist. Bei dieser Prothese benutze ich die Muskeln, die das Handgelenk bewegen. In der Fachsprache heissen diese Extensor oben auf dem Arm und der Flexor in der Arminnenseite. Diesen Muskelimpuls registriert die Prothese und setzt sich in Bewegung, öffnet und schliesst die Hand. Weil dies aber etwas wenig ist, gibt es ein paar Tricks, damit die Hand mehrere Bewegungsmuster ausführen kann. Die Elektroden «lauschen» quasi auf bestimmte Steuerungsimpulse, wie der Doppelklick auf eine Computermaus, nur dass man es mit den Muskeln im Arm macht. Wenn die Prothese den Doppelklick spürt, wechselt sie den Modus zum Beispiel von Greifen zu Drehen, greift mit drei Fingern statt mit fünf oder parkt den Daumen. Diese ganzen Abläufe benötigen viel Training und eine eiserne Disziplin. Es bedarf einer Menge an Übung, bis diese Feinmotorik stimmt, denn es sind nur feine Unterschiede in der Anspannung des Arms, welche die Bewegung der Roboterhand steuern», erklärt er.

Mittels einer App auf dem Smartphone kann Michel Fornasier die Hand programmieren und aus 25 verschiedenen Bewegungsmöglichkeiten auswählen. Drei davon kann er als Grundmuster definieren, etwa den Pinzettengriff, um etwas zu ergreifen, den Indexfinger, um die Tastatur zu bedienen oder den Handshake, um zur Begrüssung die Hand zu schütteln. An die Anpassung der neuen Handprothese erinnert sich Michel Fornasier, als wäre es gestern gewesen, gespannt, ob das in der Fernsehsendung Gesehene auch an seinem Arm funktioniert. Das Gefühl, als sich die künstlichen Finger durch Anspannen seiner Unterarmmuskeln bewegt haben, sei überwältigend gewesen. Der Prothesenschaft besteht aus Karbon, die Hand ist mit einem schützenden Silikonhandschuh überzogen. Beeindruckt von der Feinmotorik der bionischen Hand, hat er sich für ein durchsichtiges Design entschieden. «Ich finde es faszinierend zu sehen, wie die fünf Motoren unabhängig von einander funktionieren, vergleichbar mit der Komplexität eines Schweizer Uhrwerks.»

Mut machen
Michel Fornasier gibt gerne Auskunft und stellt sich den Medienanfragen. «Mir ist es wichtig, dass auch andere Menschen mit einer Dysmelie von diesem genialen Hilfsmittel erfahren.» Einen intensiven Austausch pflegt er mit ihnen im Rahmen einer Selbsthilfegruppe. «Dies ist mir eine Herzensangelegenheit.» So entstand der Kontakt zu anderen Betroffenen, wie etwa zu den Eltern von Kindern mit ähnlichen Geburtsgebrechen. «Ich versuche ihnen Mut zu machen, Tabus zu brechen und aufzuzeigen, was heute in der Robotik möglich ist», sagt er. «Es geht hierbei nicht um meine Person, ich bin nur das Gesicht der Hand.»

Der Bionicman
Zusammen mit dem Zeichner David Boller hat Michel Fornasier die Comic-Serie «Bionicman» ins Leben gerufen: Der einhändige Superheld macht sich in seinen Abenteuern für Menschen mit Beeinträchtigung stark. Verleihen Sie «Bionicman» zu einem weiteren Höhenflug neue Flügel.

Neueste Videos und Talks von Michel Fornasier

Galerie

Kontaktieren Sie uns, wir freuen uns auf Sie!

Noch Fragen oder Inputs an uns? Dann rufen Sie uns an oder senden eine Email. Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen, um spannende Themen auszutauschen oder mit Ihnen über Ihre nächste Veranstaltung nachzudenken. mykeynotespeaker.net – Die junge und dynamische Redneragentur mit frischen Ideen und knackigen Inhalten.

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close