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„Das ist der Fußball, den ich geil finde“, sagt der Schalker David Wagner über Ralf Rangnick, der mit seinen 60 Jahren keinesfalls vorhat, den Trainerjob für immer an den Nagel zu hängen. Dafür fühle er sich, auch nach mehr als 20 Jahren im Fußballzirkus, viel zu jung und außerdem „pudelwohl“ in seiner Rolle. Methodik, Hartnäckigkeit, ein Faible für Gerechtigkeit und auch aneckendes Verhalten bescheinigt man ihm, der mit den Schalkern im Jahr 2011 den Pokal holte.

Die Süddeutsche Zeitung nennt ihn einen „interdisziplinären Fußballgestalter, Trainer, Sportdirektor, Spielerentdecker, Trainerentdecker, Bessermacher.“ Er macht „Volle-Lotte-Fußball“, baut auf gute Netzwerke und hat schon auch etwas von einem Kontrolletti, wenn er Sätze sagt wie: „Durch Planung den Faktor Zufall im Fußball minimieren!“

„Meine besten Jahre waren die, in denen ich mehr sein konnte als nur Trainer,“ sagt Ralf Rangnick. Das war zum Beispiel mit dem TSG 1899 Hoffenheim so, dort konnte er sich austoben, kontrolliert experimentieren und weit mehr sein als „nur“ Trainer. Nach dieser wichtigen Erfahrung ging es für ihn nach Leipzig zum FC Leipzig. Auch hier hinterlässt Ralf Rangnick seinen unverkennbaren Fingerabdruck.

Trotz seines Vollgaslebens achtet er heute sehr viel mehr auf sich als noch vor zehn Jahren. Damals bahnte sich an, was er lange Zeit nicht sehen wollte. Er, der Volle-Lotte-Fußballmann, schlitterte sehenden Auges in einen Burn-out hinein. Im September 2011 erklärte Ralf Rangnick „völlig entkräftet“ seinen Rücktritt als Trainer beim FC Schalke. Er brauchte eine Pause, dringend sogar, und wollte „besser auf sich aufpassen“ lernen. De facto fühlte er sich ausgebrannt und kraftlos. Zu lange hatte er vergessen, an sich selbst und seine Gesundheit zu denken. Bekannte nennen ihn einen „Workaholic“, er verlangte über lange Zeit hinweg zu viel von sich und mindestens genauso viel von denen, mit denen er arbeitete. „Der Zeit“ erzählte er damals, dass er in der Sommerpause zwar zweimal mit seiner Frau in den Urlaub gefahren wäre: „Beide Male gab es keinen Erholungseffekt mehr und wenig später im Trainingslager, eigentlich die schönste Zeit im Trainerjob, ging alles nur noch über Wille und Disziplin.“

Er nahm sich eine Auszeit, sprach offen über seinen Burn-out und Trainerkollegen und Fußballfunktionäre sprachen ihm ihren Respekt dafür aus. Doch Ralf Rangnick selbst konnte darin nichts besonders Bemerkenswertes erkennen: „Ich hatte gar keine andere Wahl,“ sagte er damals. „Es ist unmöglich gewesen, in diesem Zustand weiterhin eine Profimannschaft zu trainieren. Wenn ich drei Treppen hochgelaufen bin, war ich platt.“

Ralf Rangnick wählte einen ganzheitlichen Weg der Heilung und setzte statt auf Pillen auf eine Umstellung seines Lebensstils. Der war „bis dahin nicht unbedingt gesund“ ausgefallen. Nach einem Spiel noch eine deftige Mahlzeit mit zwei Weißbier zu sich zu nehmen, war keine Seltenheit. Seine Blut- und Hormonwerte fielen entsprechend dürftig aus und ganz nach der gewohnten Planermanier, die er auch auf dem Fußballplatz an den Tag legte, begann er, sein Leben auf „gesund“ umzupolen. Dazu gehörten vor allem regelmäßige Essenszeiten und energieliefernde Ernährung mit wenig Kohlenhydraten, statt dessen viel Gemüse und Obst sowie reichlich Wasser und Eiweiß.

Er sagte damals, als er wieder zu arbeiten begann: „Ich will Erfolg, aber nicht um jeden Preis.“ Das ist zu seinem Lebensmotto geworden. Heute lässt er es ruhiger angehen, mit dem Ergebnis, dass er immer noch „geilen“ Fußball macht und zu den besten Trainer überhaupt zählt. In seinen Vorträgen spricht er über Teambuilding und Motivation, Unternehmertum und Sport. Ralf Rangnick ist exklusiv über mykeynotespeaker und Premium Speakers buchbar.

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