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Mit gerade einmal 27 Jahren hat die zweimalige Olympiasiegerin im Bahnradfahren Kristina Vogel Schicksalsschläge durchlebt, die andere in die Knie gezwungen hätten. Doch aufzugeben war für sie nie eine Option. Wie sie es schafft, ihre optimistische Sichtweise beizubehalten, erzählt die bewundernswerte junge Frau in ihren mitreißenden Vorträgen.

Kristina Vogel weint nicht gern. Schon gar nicht über sich selbst. In ihrem ersten Interview nach dem Unfall, der ihr Leben für immer verändert hat, wirkt sie fröhlich und aufgeräumt. Im Juli brach sie sich während des Trainings bei einem Zusammenstoß mit einem anderen Fahrer den siebten Brustwirbel. Dabei wurde das Rückenmark gequetscht. Seitdem sitzt sie im Rollstuhl und wird nie wieder gehen können. Kristina Vogel lacht trotzdem, sagt, dass es doch viel schlimmer hätte kommen können. Man glaubt ihr das. Sie ist keine, die leere Worthülsen nachplappert. Das Wort „Geduld“, so sagt sie, könne sie im Moment nicht mehr hören.

Als Profisportlerin mit Leib und Seele war aufgeben für sie nie eine Option. Auf ihrer Website liest man eine schier endlose Liste an Erfolgen. So ist sie zweifache Olympiasiegerin und mit elf Weltmeistertiteln in der Elite eine der bis dato erfolgreichsten Bahnradsportlerinnen.

Für Außenstehende mag ihre Positivität kaum nachvollziehbar sein. Das Schicksal der jungen Frau macht sprachlos, fassungslos, schockiert sogar. Sie sagt dazu schlicht: „Was soll ich mich selbst bemitleiden? Es ist, wie es ist.“ Sie will nicht, dass ihre Lähmung im Vordergrund steht, auch wenn sich ihr Leben komplett gewandelt hat. Sie will leben, sie will weiter machen, sie will fröhlich sein, und das zieht sie durch. „Es ist immer noch mein Leben“, sagt sie und fügt hinzu, dass sie Dankbarkeit empfindet. Denn tatsächlich hätte sie sterben können.

Als Spitzensportlerin weiß sie, wie sie sich selbst motivieren kann. Schon vor einigen Jahren hatte sie einen Verkehrsunfall, von dem sie sich erholen musste. Heute sieht sie auch das als Geschenk, eine Art Vorbereitung auf das, was dann kam. Doch sie wäre nicht Kristina Vogel, wenn sie sich nicht längst neue Ziele gesetzt hätte. „Ich kann ja auch noch woanders eine Goldmedaille gewinnen, wer weiß“, sagt sie etwas schelmisch. Wenn man ihr in die Augen schaut, liegt das absolut im Bereich des Möglichen.

Sie gibt offen zu, dass dieser „Kampf zurück ins Leben“ härter war als alles, was sie bisher erlebt hat. Doch ihre unverwüstliche Willenskraft gepaart mit ihrer optimistischen Sicht auf die Welt gibt ihr die Kraft, nicht zu hadern, sondern nach vorne zu schauen. Ob das jeder lernen kann? Kristina Vogel glaubt, dass das geht.

Sie möchte Vorbild sein, Mut machen und Lust auf das Leben verbreiten. Sie möchte Zuversicht spenden und andere Teil haben lassen an ihrer inneren Stärke und ihren Erfahrungen. Kristina Vogels Botschaft: das Leben ist trotz aller Widrigkeiten lebenswert. Es kommt nur darauf an, wie man die Dinge sieht und was man aus einer neuen Situation macht. Als Spitzensportlerin weiß sie, wie Mental Training funktioniert. Sie ist der lebendige Beweis.

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